Der Bau des Lötschbergbasistunnels erfordert höchste Sicherheitsansprüche. Deshalb wurde auf der Höhe des Dorfes Ferden im Lötschental eine Nothaltestelle geplant, welche mit unabhängiger Frischluftzufuhr und Rauchabsaugung ausgestattet ist. Wie sich bei einem Notfall der Rauch ausbreitet ist für die Sicherheit elementar. AFC hat mit Hilfe numerischer Strömungssimulationen die Menge, Qualität und Geschwindigkeit der Entrauchung rechnerisch überprüft.
In einem ersten Schritt ist die instationäre Ausbreitung von Kaltrauch simuliert und mit experimentellen Daten verglichen worden. In einem zweiten Schritt sind verschiedene Brandszenarien mit Rauchausbreitung untersucht worden. Basierend auf diesen Resultaten wurde die Entrauchungsanlage dimensioniert und der Entrauchungsnachweis erstellt.